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Artikel: Was anziehen beim Reformer Pilates? Der komplette Guide für dein erstes Mal

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anfänger

Was anziehen beim Reformer Pilates? Der komplette Guide für dein erstes Mal

Du hast deinen ersten Reformer Pilates Kurs gebucht. Die Bestätigung ist raus, der Termin steht – und jetzt stehst du vor dem Kleiderschrank und fragst dich: Was zieht man da eigentlich an?

Es ist eine kleine Frage, die sich aber gar nicht so klein anfühlt, wenn man zum ersten Mal in ein Boutique-Studio geht. Niemand will als Anfängerin auffallen, und niemand will mit dem falschen Outfit ankommen.

Die gute Nachricht: Es ist einfacher als du denkst. Und dieser Guide beantwortet die Frage ein für alle Mal.

Das Wichtigste zuerst: Grip Socks

Bevor wir über Leggings und Tops sprechen – Grip Socks zuerst. Weil sie das Einzige sind, das in den meisten Reformer Studios nicht optional ist.

Fast alle Boutique-Studios, die Reformer Pilates anbieten, schreiben Grip Socks vor. Manchmal steht es in der Buchungsbestätigung, manchmal hängt ein Schild an der Tür, manchmal erfährst du es erst beim Check-in. Aber eines ist klar: Ohne Grip Socks wirst du in vielen Studios nicht auf den Reformer gelassen.

Der Grund ist nicht Willkür. Der Reformer-Carriage ist eine glatte, bewegliche Fläche. Ohne Grip verlierst du bei jeder Übung minimal den Halt – was sich nicht nur in schlechterem Training niederschlägt, sondern auch ein echtes Sicherheitsproblem sein kann.

Grip Socks sind also kein Style-Accessoire. Sie sind Pflicht. Und wenn du dir vor deinem ersten Kurs nur eine Sache kaufst, dann diese.

Die Grip Socks von Alfi Studios sind aus atmungsaktiver Baumwollmischung, haben einen flächendeckenden Silikon-Grip und sitzen sicher am Fuß – auch nach vielen Sessions. 16,90 € pro Paar. Bestell sie vor deinem ersten Kurs und du hast das Wichtigste abgehakt.

Die Leggings: enganliegend und hochwertig

Für Reformer Pilates gilt eine klare Grundregel: Die Leggings sollte enganliegend sein.

Das hat nichts mit Optik zu tun – sondern damit, dass dein Instructor während des Kurses sehen muss, was dein Körper macht. Ob deine Hüfte kippt, ob deine Knie korrekt ausgerichtet sind, ob dein unterer Rücken in Neutralstellung bleibt. Weite oder lockere Hosen verbergen das. Enganliegende Leggings geben die Informationen frei, die für eine gute Korrektur nötig sind.

Außerdem: Auf dem Reformer bewegst du dich in viele Richtungen, streckst dich, kniest, liegst. Lockere Kleidung schlägt auf, rutscht, stört. Enganliegende Kleidung bleibt da, wo sie ist.

Was du brauchst:

  • Hoher Bund – er gibt Halt und verrutscht nicht
  • Blickdichtes Material – kein Transparent unter Dehnung
  • Neutrale Farbe – Schwarz ist immer richtig, Neutrals wie Salbei, Braun oder Creme funktionieren ebenso
  • Qualität, die hält – günstige Leggings verlieren unter Bewegung oft ihre Form

Shorts funktionieren auch – besonders in wärmeren Studios. Achte darauf, dass sie nicht zu kurz sind, damit der Carriage keinen direkten Hautkontakt hat.

Das Top: schlicht und funktional

Dasselbe Prinzip gilt für das Top: Es soll passen, nicht stören.

Ein enges Crop Top oder ein schlichter Tank sind die häufigsten Varianten im Reformer Studio. Sie geben dem Instructor Sicht auf deine Körpermitte und schlagen bei Streckungen nicht auf.

Ein Longsleeve funktioniert genauso – besonders wenn das Studio klimatisiert ist oder du beim Aufwärmen noch etwas Wärme brauchst. Wichtig ist, dass es nicht zu weit ist und bei Übungen über dem Kopf nicht hochrutscht.

Was du vermeiden solltest:

  • Weite T-Shirts oder Hoodies während des Trainings – sie schränken den Instructor bei Korrekturen ein
  • Tops mit langen Trägern oder Bindebändern – sie können sich in den Federn oder am Carriage verfangen
  • Komplizierte Rückenausschnitte oder Dekoration – je schlichter, desto besser

Die Schuhe: was du vor und nach dem Kurs trägst

Im Studio selbst trägst du Grip Socks – keine Schuhe. Aber für den Weg dahin und danach ist die Wahl des Schuhs Teil des Gesamtlooks.

Birkenstock Bostons haben sich als der Standard-Schuh des Pilates-Lifestyles etabliert – und das nicht ohne Grund. Du schlüpfst rein und raus in Sekunden, das Fußbett gibt Komfort nach dem Training, und der Look passt nahtlos zum Rest des Outfits.

Sneakers funktionieren genauso gut. Hauptsache: kein aufwendiges Schnüren oder enges Schuhwerk, das nach einer intensiven Session zur Tortur wird.

Was du sonst noch mitnehmen solltest

Dein Outfit ist das Wichtigste – aber ein paar weitere Dinge machen deinen ersten Reformer-Kurs angenehmer:

Eine Wasserflasche. Reformer Pilates ist ruhiger als HIIT, aber du wirst trotzdem schwitzen. Wasser ist immer richtig.

Ein kleines Handtuch. Manche Studios stellen sie bereit, viele nicht. Ein kompaktes Handtuch schadet nie.

Haare zusammen. Lose Haare sind beim Reformer unpraktisch – sie fallen in die Augen bei liegenden Übungen und können sich in den Geräten verfangen. Ein Zopf oder Bun ist die einfache Lösung.

Keine Schmuck, der hängt. Ringe und schlichte Ohrringe sind kein Problem. Lange Ketten, Armbänder oder Ohrringe, die schaukeln – besser zu Hause lassen.

Der komplette Check vor deinem ersten Kurs

Kurz zusammengefasst – was du einpackst und anziehst:

  • Enganliegende Leggings mit hohem Bund ✓
  • Enges Top oder Tank ✓
  • Grip Socks – flächendeckender Grip, atmungsaktives Material ✓
  • Bequeme Schuhe für den Weg ✓
  • Wasserflasche ✓
  • Haare zusammengebunden ✓
  • Schmuck reduziert ✓

Das ist alles. Kein komplizierter Einkauf, kein großes Aufheben. Wer diese Liste abgehakt hat, kommt vorbereitet ins Studio – und kann sich von der ersten Minute an auf das Training konzentrieren statt auf das Drumherum.

Was du nach dem ersten Kurs anders siehst

Hier ist etwas, das fast jede nach ihrem ersten Reformer Pilates Kurs sagt: Es war anders als erwartet. Ruhiger, präziser, anspruchsvoller – und gleichzeitig irgendwie befriedigender als jedes andere Training.

Das Outfit spielt dabei eine größere Rolle, als es vorher scheint. Nicht weil Fashion zählt – sondern weil du in einem Outfit, das passt und funktioniert, einfach besser trainierst. Du denkst nicht an die Leggings, die verrutscht. Du denkst nicht an die Socken, die rutschen. Du bist einfach im Training.

Und genau darum geht es.

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